Orebić lebte jahrhundertelang vom Meer. Pelješac gehörte ab dem 14. Jahrhundert zur Republik Dubrovnik, und der Ort erhielt seinen Namen von der Seefahrerfamilie Orebić, die im 16. Jahrhundert in der befestigten Siedlung an der Küste ein Kastell errichtete. Seine Blütezeit erlebte Orebić im 19. Jahrhundert: 1865 wurde hier die Pelješacer Seefahrtsgesellschaft gegründet, und die Kapitäne bauten entlang der Küste geräumige Steinhäuser mit Gärten voller mediterraner und exotischer Pflanzen, die sie von ihren Reisen mitbrachten. Diese Häuser prägen das Bild von Orebić bis heute.
Das Museum am Trg Mimbelli bewahrt die Erinnerung an die Seefahrer und Segelschiffe, die Pelješac berühmt gemacht haben.
Das Kloster von 1470 steht auf einer Klippe zwei Kilometer westlich des Zentrums. Jahrhundertelang war es ein Orientierungspunkt für Seefahrer: Die Kapitäne grüßten es, und die Franziskaner antworteten mit der Glocke. Von der Terrasse bietet sich einer der schönsten Blicke auf den Pelješac-Kanal und Korčula.
An der Promenade in Orebić und im benachbarten Kučište reihen sich Kapitänshäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert mit Steinfassaden und Gärten aneinander. Die Kuća Fisković aus dem 17. Jahrhundert erhielt ihr heutiges Aussehen 1836.
Im Weiler Karmen oberhalb von Orebić steht eine Kirche mit barocker Fassade vom Anfang des 17. Jahrhunderts und einer barocken Loggia, in der Nähe befinden sich mittelalterliche Gräber.
Der höchste Gipfel von Pelješac (961 m) und Kulisse jeder Postkarte aus Orebić. Der Aufstieg vom Ort dauert etwa drei bis dreieinhalb Stunden pro Richtung, und an klaren Tagen sieht man vom Gipfel Korčula, Hvar und Mljet.
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