Novigrad wurde von den Illyrern gegründet; im 2. Jahrhundert vor Christus kam die Stadt unter römische Herrschaft und wurde zu einem regionalen Zentrum für Handwerk und Handel. Spuren dieser Vergangenheit sehen Sie bis heute im Museum Lapidarium.
Nach dem Fall des Römischen Reiches wurde Novigrad Teil von Byzanz, im 13. Jahrhundert übernahmen die Venezianer die Herrschaft.
Sie errichteten die gezackten Mauern mit Türmen und den Bischofspalast, die bis heute das Bild der Altstadt prägen.
Mit dem Fall der Republik Venedig Ende des 18. Jahrhunderts kam Novigrad unter österreichische Herrschaft.
Das am vollständigsten erhaltene Baudenkmal von Novigrad. Die venezianischen Mauern mit ihren Türmen schützten die Stadt einst vom Meer her, heute führt an ihnen einer der schönsten Spaziergänge Istriens entlang, besonders am frühen Abend.
Die Kirche ist St. Maximus und St. Pelagius, dem Schutzpatron der Stadt, geweiht und entstand auf Fundamenten aus dem 5. und 6. Jahrhundert. Unter ihr liegt eine Krypta, und vor der Kirche öffnet sich der Blick aufs Meer.
Der Glockenturm wurde 1874 nach dem Vorbild des Markusturms in Venedig errichtet, auf seiner Spitze wacht die Statue des Stadtpatrons St. Pelagius. Er ist das bekannteste Wahrzeichen von Novigrad und schon vom Meer aus zu sehen.
Die einzige Loggia am Meer in Istrien, aus dem 16. Jahrhundert. Zum offenen Meer hin geöffnet, ist sie ein Ort für eine Pause und ein Foto bei Sonnenuntergang.
Im Zentrum von Novigrad, in den 1920er-Jahren nach dem Vorbild der venezianischen Gotik erbaut. Eine Erinnerung daran, dass sich Novigrad schon immer an Venedig auf der anderen Seite der Adria orientiert hat.
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